Das Eigenheim als Vorsorge – wenn der Hypothekenzins stimmt

Ein Eigenheim gilt für viele Deutsche als die beste Altersvorsorge, da es ein mietfreies Wohnen im Alter ermöglicht. Der Weg zum Eigenheim ist ein langer Weg. Er beginnt bei den Hypothekenzinsen und geht über das Darlehen.

Mietfrei Wohnen im Alter: Das Eigenheim ist die Lösung.

Hypothekenzinsen werden bzw. sind für jeden interessant, der bereits Baufinanzierer ist oder Baufinanzierer werden möchte, um den Kauf einer Immobilie über ein Baudarlehen zu finanzieren. Die Hypothekenzinsen zahlt der Kreditnehmer für die Inanspruchnahme eines Hypothekendarlehens an den Kreditgeber. Das Hypothekendarlehen kann übrigens auch als Immobilienkredit bezeichnet werden, was den Namen des Hypothekenzinses erklärt.


realbest mit Pfeilen 3 DDie Hypothek als Sicherheit

Eine Hypothek stellt ein Grundpfandrecht dar, welches der Kreditgeber erhält. In der Regel vergeben Banken bei Immobilienkrediten sehr hohe Kreditsummen. Als Sicherheit für diese Summen erhält der Kreditgeber ein Grundpfandrecht für den Kredit. Sollte der Kreditnehmer seinen Kredit nicht mehr zurückzahlen können, so tritt die Immobilie als Sachwert mit materiellen Gegenwert zum Darlehen ein. Die Hypothek ist eine faktische Belastung der Immobilie, in der festgelegt ist, dass eine andere Person, ein Unternehmen oder eine juristische Person als Immobilienbesitzer an der Immobilie Rechte geltend machen können. Das heißt Banken ist es zum Beispiel unter bestimmten Voraussetzungen gestattet, dass eine Immobilie zwangsvollstreckt wird und die Inhaber der Hypothek (in diesem Fall die Bank) sich am Erlös aus dem Verkauf bedienen können.

Auf den Hypothekenzins kommt es an

Der Hypothekenzins ist ein entscheidender Wert bei der Beantragung eines Hypothekendarlehens. Hier ist ein Vergleich der einzelnen Anbieter sinnvoll, da viele unterschiedliche Angebote für Hypothekenzinsen existieren. Laut Bauzins.org müssen für einen Vergleich mehrere Bedingungen erfüllt sein:

  • Die Darlehenslaufzeit muss bekannt sein.
  • Die Darlehenssumme sollte benannt werden.
  • Die Bonität des potentiellen Kreditnehmers ist wichtig.
  • Der Wert der Sicherheiten hat einen Einfluss und
  • die Art der Zinsgestaltung entscheidet über den Hypothekenzins. (Hier ist entscheidend, ob ein Darlehen mit veränderbaren Zinssatz oder festem Zinssatz gewählt wird. Hier können Unterschiede von bis zu 1,5 Prozent auftreten.)

1,5 Prozent ist eine kleine Zahl, die großen Einfluss hat. Diese Unterscheide addieren sich zum Beispiel über 15 Jahre zu hohen Summen. Als Beispiel: Bei einer Baufinanzierung von 200.000 Euro ist die Restschuld beim günstigsten Kreditgeber nach 15 Jahren um fast 25.000 Euro geringer als beim teuersten. Ein Unterschied von 0,1 Prozent bringt schon einen Tilgungsspielraum von 200 Euro im ersten Jahr mit sich, über 15 Jahre gerechnet, kommen hier über 3000 Euro zusammen.

Die Krise nutzen

Das Geld zum Bau des eigenen Hauses ist nach Angaben der FMH Finanzberatung historisch günstig. Im Schnitt kosten Hypothekenkredite ca. 2,5 Prozent, wobei Finanzierungen von bis zu 50 Prozent des Kaufpreises von regionalen Banken schon für 2,25 Prozent effektiv angeboten werden. Die Laufzeit würde hier 10 Jahre betragen. Bundesweite Banken verlangen ähnliche Zinsen.

Die niedrigen Zinsen gehen auf die Einschätzung der Kapitalanleger zurück, die die Anlagesicherheit in deutschen Anleihen und Pfandbriefen bewerten. Deutschland wird hier als sicheres Anlageland betrachtet, dass vor keiner Inflation Angst haben muss. Diese Lage hält den Hypothekenzins niedrig, da die Vertrauenswürdigkeit der deutschen Häusle-Bauer hoch ist.

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2018-08-11T16:39:25+00:00