Stiftungsplanung:

Stiftungsplanung – Lebenswerk im Kreise der Familie mittels Familienstiftung dauerhaft erhalten oder Gemeinnützig Stiften.

Bei den meisten Deutschen „stiftet“ das Thema Stiftungen wohl immer noch eher für Unruhe. Es sorgt für offene Fragen, festgefügte Meinungen und zahlreiche Vorurteile. Letztere münden nicht selten sogar in Vorverurteilungen. Denn wie häufig stößt man unter Kollegen, im Freundes- oder Bekanntenkreis auf die feste Überzeugung, Stiftungen sind lediglich etwas für abgehobene Neu- und Superreiche, spleenige Mäzene oder dubiose Steuerflüchtige. Die einen (Kritiker) vermuten dahinter die Absicht, möglicherweise einfach nur Schwarzgelder zu legitimieren. Die anderen (Befürworter) schieben aber dann doch eher die hehren Absichten der Stifter in den Vordergrund.

Stiftungsplanung: Ein Thema, das polarisiert, weil kaum einer viel darüber weiß.

Das Thema Stiftung, und damit verbunden die Stiftungsplanung, polarisiert hierzulande die Bevölkerung und oftmals sogar Menschen, die es betrifft. Die Erbmanufaktur möchte auch deshalb an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, um sachliche Informationen zu geben, interessante Details aufzuzeigen und in diesem Sinne wichtige Aufklärungsarbeit zu leisten. Denn Stiften kann eine gute Sache sein, vor allem, wenn sie professionell gemacht und geplant wird. Und, nicht zu vergessen und nicht zu übersehen: Stiften hat viel Tradition … und noch vielmehr Zukunft.

Stiften liegt im Trend.

Wurden noch vor einiger Zeit in der Bundesrepublik Deutschland etwa dreihundert Stiftungen pro Jahr gegründet, gab es laut Bundesverband deutscher Stiftungen allein im Jahr 2013 beachtliche 638 Neugründungen. Insgesamt sind hierzulande nun 20.150 so genannte rechtsfähige Stiftungen des bürgerlichen Rechts verzeichnet – Stand: 31.Dezember 2013 – die meisten davon gemeinnützig. Man schätzt, dass in Deutschland etwa drei bis fünf Prozent aller Stiftungen Familienstiftungen sind. Ihre Zahl dürfte bei etwa 500 bis 700  liegen. Und mit der enormen Vermögensmasse, die in den kommenden Jahren von Generation zu Generation übertragen und vererbt werden soll, wird vermutlich auch die Idee der Stiftungsgründung zusätzlichen Auftrieb und die Stiftungsplanung eine verstärkte Nachfrage verzeichnen können.

Stiften kann prinzipiell jeder.

So unterschiedlich wie die Menschen sind, so variantenreich sind nämlich auch ihre Motive, eine Stiftung zu planen, zu gründen und zu verwalten. Viele Stifter möchten natürlich „ihre“ Stiftung auch maßgeblich prägen. Dabei hilft eine grundlegende, entsprechende Struktur, die, wenn sie konsequent durchgesetzt wird, für eine unverwechselbare Kultur innerhalb der Stiftung und für eine nachhaltige Außendarstellung sorgen kann. Dies gilt umso mehr, wenn es sich um eine institutionelle Stiftung handeln sollte. Die Motive sind allerdings sowohl bei Institutionen, Unternehmen oder Privatpersonen mannigfaltig, einige ausgewählte sind zum Beispiel:

  • Vermögenssicherung (auch teilweise) und Vermögensübertragung
  • Perspektivsicherheit für Unternehmen und Institutionen
  • Personenbezogene Förderungsabsichten (Begabten- und Talenteförderung)
  • Soziale, ethische oder individuelle Überzeugungen und Vorgaben
  • Persönliche Dankbarkeit, Interessen oder generöses Mäzenatentum
  • Materielle Absicherung von Familen(-angehörigen) oder ehemaligen Mitarbeitern
  • Steuerliche Aspekte und Schenkungsoptionen
  • Mittelbeschaffung und Sponsoring (so genanntes „Fundsraising“)

Diese Gründe und Motive können natürlich von Stiftung zu Stiftung sowohl variieren als auch beliebig kombiniert vertreten sein. Zudem sind sie nur beispielhaft aufgeführt und könnten ganz sicher noch ergänzt werden.

Stiften will geplant sein.

Der Entschluss, eine Stiftung zu gründen, sollte grundsätzlich mit einem längeren Zeithorizont verknüpft sein. Dies gilt sowohl für den durchaus langwierigen Prozess der Planung selbst wie auch für das möglichst langfristige Fortbestehen der Stiftung über Generationen hinweg.

Ausgehend von der Tatsache, dass der Stifter in jeglicher Hinsicht die zentrale Figur des Stiftungsgedankens ist, steht er auch in vielerlei anderen Aspekten im Vordergrund. Hier kann nur eine ganzheitliche Betrachtung nutzen, die alle wichtigen Bedingungen und Anforderungen im Rahmen einer Stiftungsgründung kennt und berücksichtigt. Dazu zählen beispielsweise vielfältige Fragen, die in nahezu allen Fällen auch immer Bereiche, Richtlinien oder Gesetze aus dem

  • Erbschaftsrecht
  • Steuerrecht
  • Gesellschaftsrecht

tangieren und diese grundlegend in all ihrer Komplexität einbeziehen müssen. Dafür empfiehlt es sich aus Sicht der Erbmanufaktur, stets bedarfs- und lösungsorientiert mit Notaren, Steuerberatern oder anderen Experten zu kooperieren und gemeinsam die Vorgaben im Sinne des Stifters schrittweise umzusetzen.

Denn die, auch als Stifterwille bezeichneten, Vorgaben bilden schließlich die Basis für die Stiftungsausrichtung, ihre Struktur sowie ihre Geschäftstätigkeit und -fähigkeit. Ausdruck des Stifterwillens wiederum ist der Stiftungszweck, der sich dann erneut auf Satzung und andere Aspekte auswirken kann. Das bedeutet, die Perspektive jeder Stiftung kann im Prinzip nur oder bereits – je nach Betrachtungsweise – durch eine professionelle Stiftungsplanung gewährleistet werden.

Allein der gute Wille reicht nicht.

Stiftungen brauchen ein Vermögen – so einfach ist das. Dabei geht es hier gar nicht mal gleich um überdimensionierte Summen. Aber, der Unterhalt, vor allem auch die mit dem Stiftungszweck verfolgten Leistungen und Angebote sowie etliche andere Dinge verursachen einfach Kosten. Die entsprechenden Beträge müssen folglich kontinuierlich aus dem Stiftungskapital – oder vielmehr aus den Erträgen (oder Spenden) – generiert werden. Denn nur so lässt sich ihr dauerhafter Bestand gewährleisten. Die Zukunftsfähigkeit einer Stiftung bemisst sich zu einem gewissen Grade also erst einmal an ihrer Finanzierbarkeit oder ihrer finanziellen Ausstattung und der damit erreichbaren Ertragsstärke. Hierbei wird genauso wie beim Führen einer Stiftung – auch und gerade unter der Maßgabe der Gemeinnützigkeit ein hohes Maß an Sorgfalt und Planung verlangt. Nur so kann letztlich sichergestellt werden, beispielsweise von steuerrechtlichen Regelungen und Vorzügen umfassend zu profitieren. Zumal Stiftungen in steuerlicher Hinsicht wirklich zahlreiche Privilegien eingeräumt werden. Dazu zählen u. a. die Befreiung von der:

  • Erbschaft- und Schenkungssteuer
  • Körperschaft-und Gewerbesteuer
  • Vermögensteuer

Dazu kommt noch die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden und Zuwendungen, beziehungsweise ebenso von der Erstausstattung der Stiftung – entsprechend den jeweils gültigen Gesetzen.

All diese Aspekte gehören zu den grundsätzlichen Überlegungen, auf denen jede Stiftungsplanung aufbauen sollte. Bei der Erbmanufaktur gehen wir dabei konsequent prozessorientiert vor und begleiten Stifter (und vor allem diejenigen, die es werden wollen) gern von Anfang an. Denn unsere Erfahrungen im Alltag zeigen uns immer wieder, stiften will eben doch gelernt und geplant sein. Schließlich soll am Ende nicht nur „Irgendetwas“ herauskommen, sondern der Wille des Stifters (und damit häufig auch sein Lebenswerk) sollen adäquat und nachhaltig umgesetzt werden. Dabei stehen wir Ihnen gern mit Herz und Verstand sowie professionell und tatkräftig zur Seite.

Die Erbmanufaktur mit Ihren Verbundpartnern hilft Ihnen gerne bei Ihrer Stiftungsplanung. Setzen Sie sich einfach und unkompliziert mit uns per Kontaktformular, per Email: beratung@erbmanufaktur.de oder unter Tel. 03322 – 288 252 in Verbindung.

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