Nachlassplanung:

Nachlassplanung – Den privaten Nachlass richtig planen.

Einerseits planen die Deutschen in der Regel alles haargenau, bis ins kleinste Detail und achten auf alles Mögliche. Es wird beharrlich versucht, alles im Leben zu planen. Zumindest wenn es um Aspekte wie Hausbau, Autokauf oder größere Anschaffungen geht. Immer, wenn eine größere Summe im Spiel ist, wird geprüft, überlegt, Informationen werden eingeholt und Bekannte oder Freunde um Rat und Erfahrungen gefragt. Und andererseits denken nur die wenigstens aller Deutschen an die meist allergrößte „Transaktion“ in ihrem gesamten Leben nach und vor allem, viel zu wenige von uns sorgen für diesen Fall der Fälle vor. Obwohl er an keinem von uns vorbeigeht, wirklich an niemanden.

Die Rede ist vom Vererben; oder für die andere „Seite“ – also die Nachkommen, die Familie oder wer auch immer etwas erben soll – eben um das Erben (ergo Erhalten oder Übernehmen). In jedem Falle geht es um eine Nachlassplanung. Diese muss erstens dafür Sorge tragen, dass alles Mögliche bedacht und getan wird, um dem Willen des Erblassers gerecht zu werden. Und die zweitens, und dies ist oft ein genauso wichtiger Aspekt, sollte eine durchaus „strategisch“ ausgerichtete Nachlassplanung helfen, vorhandene Werte sorgsam zu bewahren und zu übertragen. Wobei in diesem Zusammenhang das Strategische eher für ein gewisses (Augen-) Maß an Struktur und Prozesscharakter bei der Nachlassplanung stehen soll.

Noch viel zu selten wenden sich die betroffenen Menschen schließlich an einen Berater, oder manchmal erst, wenn sie wirklich nicht mehr weiter wissen. Doch dann können wertvolle Freibeträge oder Steuervorteile vielleicht nicht mehr fristgerecht genutzt werden, oder es bestehen bereits familiäre Streitigkeiten oder juristische Auseinandersetzungen drohen. Diese Erfahrung müssen wir leider auch bei der Erbmanufaktur immer wieder machen. Dabei ließen und lassen sich viele Dinge rechtzeitig – und selbst angesichts dieses sensiblen und oftmals sehr persönlichen Themas – viel entspannter angehen und verbindlich regeln. So, dass letztlich wirklich alle etwas davon haben.

Es geht um viel, doch dies immer noch für die Wenigsten.

Schließlich geht es um immense Summen. Je nach Schätzungen und konjunktureller Lage (So können beispielsweise Werte Aktiendepots in einem enormen Umfang schwanken.) wird in Deutschland in den kommenden zehn Jahren bis 2020 eine Erbmasse in Höhe von 2,5 Billionen Euro an die nachkommenden Generationen oder andere Erbfolger übertragen. Das bedeutet, jährlich werden durchschnittlich 250 Mrd. Euro bewegt.

Das freut natürlich auch den Fiskus – er schätzungsweise jährlich bis zu 3 Mrd. Euro davon als Erbschaftsteuer einstreicht, Tendenz steigend. Und dies nicht zuletzt auch, weil es nicht nur zu wenige sondern eben auch noch viel zu viele fehlerhafte Testamente hierzulande gibt. denn derzeit verfügt nur jeder 5. Erblasser über ein Testament, und rund 90 % der existierenden sind mit Fehlern oder Ungenauigkeiten behaftet. Dazu kommt die Komplexität der Materie: schließlich müssen vielfältige Anforderungen und Bestimmungen hinsichtlich der Einbeziehung von

  • Erbschaftsrecht
  • Steuerrecht
  • Gesellschaftsrecht

entsprechend der stets aktuelle Gesetzeslage berücksichtigt werden. Aber, wer kann das allein schon leisten und ist dazu noch immer auf dem aktuellen Stand?

Das gute Gefühl sollte jedem etwas wert sein.

Abgesehen vom gesetzlichen Erbrecht werden die persönlichen Lebenswege inklusive verschiedener Partnerschaften und/oder Kindern, individuellen Vorstellungen und auch vorhandenen Wertanlagen immer verschiedener und vielfältiger. Die damit verbundenen Anforderungen im Vererbungsprozess sind für Laien allerdings dann eben auch kaum noch zu durchschauen.

Wurde früher meist lediglich ein Sparbuch und ein Haus vererbt, kommen heutzutage Aktien, Immobilien im Ausland oder langfristige Geldanlagen wie Fonds- oder Schiffsbeteiligungen ins Spiel, die teilweise eben auch noch ausländischem Steuer- oder kompliziertem Erbrecht unterliegen könnten. Dies also will alles bedacht und geprüft sein und muss bis ins Detail für die vollständig berücksichtigt werden. Das bedeutet, nur eine rechtzeitige Nachlassplanung kann dies realisieren. Dies gilt umso mehr, wenn – vornehmlich aus individuellen Motiven heraus – eben nicht die gesetzliche Erbfolge einsetzen soll.

Erst eine umfassende und nachhaltig ausgerichtete Nachlassplanung kann hier den Erblassern (genauso übrigens auch den Erben) das gute und sichere Gefühl vermitteln, dass nicht nur alles „mit rechten Dingen“ zugeht. Sondern, dass so gut wie eben möglich, die unterschiedlichen Interessenlagen aller Beteiligten ausreichend in die Planung einbezogen wurden oder werden. Dazu können Sie sich in einem ersten Schritt als Betroffener oder Interessierter im folgenden Abschnitt an grundsätzlichen Ansprüchen und wichtigen Aspekten orientieren – wie in einer Art Leitfaden.

Ihren Nachlass regeln heißt: Ihr Erbe planen.

Jedes Erbe ist individuell, genauso wie der damit verbundene Prozess der Nachlassplanung. Und dazu kommen oft noch nahezu unzählig viele Gründe und Motive in jedem einzelnen Fall, die eine generelle Planung oder das Befolgen allgemeiner Empfehlungen erschweren. Bei der Erbmanufaktur wissen wir darum. Doch um Ihnen einige grundlegende Regeln zu verdeutlichen, haben wir Ihnen hier einige besonders wichtige Aspekte zusammengestellt. Und alle weiteren Punkte oder offen gebliebenen Fragen beantworten wir Ihnen selbstverständlich jederzeit – kompetent, vertraulich und gern.

  • Am Anfang steht die Grundentscheidung: Wer soll eigentlich (was) erben?
  • Verschaffen Sie sich eine Übersicht Ihrer Werte.
  • Reden Sie ggf. mit Ihren Angehörigen über Wünsche und Ansprüche.
  • Treffen Sie die Auswahl, wie und von wem die Erbübertragung vorgenommen werden soll.
  • Vererben Sie durch Schenken, möglichst frühzeitig und nutzen Sie so alle Freibeträge aus.
  • Nutzen Sie gezielt Steuervergünstigungen im Erbfall, beispielsweise bei Immobilien.
  • Überspringen Sie eine Generation, so nutzen Sie Steuervorteile und weitere Freibeträge.
  • Lebensversicherungen können weitere Vorteile bieten, aber auch Fallstricke enthalten!
  • Für Unternehmer zählt: Machen Sie aus Privatvermögen, wenn möglich, Betriebsvermögen.
  • Denken Sie an alle Freibeträge – schon bei der richtigen Formulierung im Testament!
  • Je nach Art des Anlagevermögens werden Sie selbst (oder Ihre Erben) steuerlich veranlagt.
  • Berücksichtigen Sie ausländisches Recht, vermeiden Sie zusätzliche Steuerlasten.
  • Lassen Sie sich beraten, das bringt mehr als es kostet!
  • Schieben Sie „die Sache“ Ihrer Nachlassplanung nicht länger auf.
  • Freuen Sie sich auf das gute Gefühl, in jedem Falle vorgesorgt zu haben.

Fazit: Jede Nachlassplanung ist besser, als überhaupt keine zu haben. Eine rechtzeitige Übersicht aller zu übertragenden Werte und die Klärung grundlegender Fragen helfen beizeiten, alle wichtigen Aspekte umfassend zu berücksichtigen. Dabei kann die Nachlassplanung wertvolle Hilfestellung geben, genauso wie eine sensible Beratung mit Herz und Verstand, schließlich geht es um Ihre ganz persönlichen Belange … und Werte, die es zu erhalten gilt.
Bei der Erbmanufaktur mit Ihren Verbundpartnern kümmern wir uns vor allem darum.

Die Erbmanufaktur mit Ihren Verbundpartnern hilft Ihnen gerne bei Ihrer Nachlassplanung. Setzen Sie sich einfach und unkompliziert mit uns per Kontaktformular, per Email: beratung@erbmanufaktur.de oder unter Tel. 03322 – 288 252 in Verbindung.

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